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Tag 14
Der Tag startet wieder stahlblau und windschwach,
aber für einmal mit westlage. Voller Erwartungen
fahren ir zum Startplatz hoch. Die Frühaufsteher
starteten bereits weg und stiegen gegen den Himmel.
Es wurde immer besser und bald zogen Dustdeviles in
regelmässigen Abständen vorüber, so dass
nicht mehr ans Starten gedacht werden konnte.
Wir wechselten
den Startplatz und stiegen bald auch ein in die dritte
Dimension. Das Ziel stand fest, das südöstliche
Fluggebiet Ronda de la vieja in 17 km Entfernung. Einem
Mobile gleich hingen Schirme im ganzen Himmel verstreut
und schon einige entschwanden am Horizon. Markus meldete
sich mit Pipo ab und flogen gen El Gastor, den Twin
Towers.
Auf dem ganzen
Weg waren gut ausgebildete Aufwinde aktiv und wurden
von all den Schirmen und den Deltas gut gekenntzeichnet.
Das Ziel erreichten
grad einige: Markus Brunner unser Flugschüler landete
als erster am Startplatz rein. Charly unser „Gastflieger“
war der zweite und Aldo und Thomas folgen in kurzen
Abständen. Sehr nahe kamen Markus Gafner und Hampi
und auch Pipo war nicht so weit entfernet. Insgesamt
kamen dem Ziel 7 Piloten recht nahe und für einige
war es der tollste Flug!
Jetzt geht die
Reise dem Ende entgegen und viele grandiose Erinnerungen
begleiten uns weiter und wir werden noch lange in diesen
Höhen schwelgen. Diese Reise wird uns noch einige
Zeit im Alltag tragen und ich freue mich auf die nächsten
Abenteuer.
Die Berichte
werde ich nun beenden und morgen werden wir noch in
Teba einen Flug probieren und dann zum Flieger nach
Malaga reisen.

Tag
13 Der Wind bläst immer noch so stark,
dass wir beschliessen eine Wanderung über die Geiernester
zum Südoststartplatz zu machen. Ein abwechslungsreicher
Wanderweg führte uns über die Felsen hoch.
Oben angekommen schwächte sich der Wind langsam
ab und die ersten schwangen sich in die Luft. Was jetzt
folgte war wieder einfach grossartig und etwas zwischen
ruhigster Abendthermik und toller Mittagsthermik. Es
war ruhig wie Abendthermik und zuverlässig wie
über den Mittag und auch weit im Tal fand man überall
Schläuche von eben dieser Sorte und alle erlebten
wieder grandiose Flüge. Einfach nur schön
und viele flogen bis in den Sonnenuntergang und der
ist so um 19.30 Uhr. Geniessen ist jetzt angesagt bei
einem feinen Essen und etwas Wein und so freuen wir
uns wieder auf morgen und da sieht alles wieder besonders
gut aus und den Flugweg haben wir uns schon ausgedacht:
Der führt uns von der Sierra Lijar auf dem Luftweg
zum Fluggebiet Ronda de la vieja, das noch niemand kennt,
wo wir toplanden werden und dann wieder zurück
nach Algodonales. Das wissen aber unsere Piloten noch
nicht und es wird morgen eine Überraschung werden.
Obs dann auch klappt sehen wir morgen…

Tag
12 Noch immer scheint die Sonne vom
wolkenlosen Himmel, aber der Ostwind hat heute deutlich
aufgefrischt. Wir lassen keinen Hügel unversucht,
aber am Nachmittag sehen wir, dass überall der
Wind zu stark bläst. Einige nutzen die Gelegenheit
für einen Stadtbummel in Sevilla, andere machen
eine Wanderung und ein paar wenige üben Groundhandling
– auch das ist Teil einer Flugreise.


Bilder sind
auf dem Album unter folgendem Link ersichtlich: Bilder
Spanien
Auf
und davon... Tag 11 Was macht so eine schöne
Zeit aus? Es ist nicht nur das gute Essen oder die schönen
weissen Dörfer, die lieblichen Landschaften mit
den Seen die uns jeden Tag in seinen Bann zieht, noch
die perfekte Organisation, oder gar die netten Leute
oder die tolle Kameradschaft, noch der stahlblaue Himmel
oder die perfekten Steigwerte, nein die Kombination
aus all diesen Punkten macht so eine Reise aus!
Ja, wir leben
fast wie in einem Traum, jeden Tag perfekte Bedingungen,
jeden Tag diese wunderbaren Aussichten die ich auch
mit all den Bildern nicht echt wiedergeben kann – wir
geniessen diese Zeit einfach…
Heute starteten
wir auf ungefähr 1000 Meter am Südoststartplatz
der Sierra Lijar und alle entschwanden in irre Höhen
weg. Selbst als Punkte waren sie kaum auszumachen und
die Startplatzüberhöhungen waren teilweise
1500 Meter! (am 22. Februar) So erkundete jeder die
nähere Umgebung und genoss es in dieser Szeneri
mit dabei zu sein. Das Steigen war immer äusserst
ruhig und die Steigwerte teilweise konstant mit 6 m/s!
Einmalig!
Sobald dann
der El Gastor auf der Westseite besonnt wurde begaben
sich alle auf Strecke, einer Meisterschaft gleich! Irene,
Hans, Franco, Thomas und Pipo schaften den El Gastor
und dann war der Ritt over. Markus Gafner, Aldo, Hampi
, Markus Brunner schaften gut die halbe Strecke nach
Ronda. Steigen gab es wenig und wenn es dann mal stieg
hörten die Schläuche fast nie auf zu ziehen
und wir erreichten unglaubliche Höhen mitten über
dem Flachland. Beat flog mit seinem Ascent weiter Richtung
Ronda und von Ronald hörte ich nur, dass er mit
1900 Meter über Ronda flog und ebenso von Erwin…
Von all den
andern weiss ich noch nicht was sie schafften… Die Rückholer
sind zur Zeit damit beschäftigt die Leute zu sammeln
und die ganz Vergifteten steht bald wieder am Startplatz
und geniessen einen wundersamen Abendflug.
Bis jetzt
erleben wir wundersame Tage und ich freue mich bereits
auf den nächsten Tag…
Aber zuerst
gibt es ein Landebier und dann wie immer ein feines
Essen…
Tag
10 Algodonales bedeutet fliegen mit den
Geiern. Heute starteten wir kurz nach dem Mittag auf
dem Hausberg. In der Westflanke standen die Schläuche
und die imposanten Vögel gesellten sich zu uns.
Einmal tief wurde es jedoch schwierig und so fuhren
die meisten mehrmals auf den Berg. Am Nachmittag zog
es dann den einen oder anderen weg. Bei wenig Wind versuchten
wir Ronda zu erreichen. Der Anschluss dort sollte aber
niemandem gelingen. Trotzdem herrscht in der Unterkunft
beste Stimmung, genossen doch alle die herrliche Abendstimmung
mit der Seenlandschaft um Algodonales. Und wieder kamen
sehr viele Flugstunden dazu!
von Markus
Gafner

Die Überflieger…
Nun sind alle wieder eingesammelt und zusammen und haben
einander viel zu berichten. Markus Gafner flog sagenhafte
75 km gegen Südwesten, musste die Kontrollzone
des Flughafens von Jerez de la Frontera südlich
umfliegen und hatte das Meer bereits in Sichtweite.
Aldo Rebsamen flog in dieselbe Richtung und groundete
nach ca. 40 km, gefolgt von Pipo mit 35 km. Erwin, Beat
und Ronald flogen bis nach Borneos und Thomas bis zu
See! Der Groundspeed betrug oft über 65 km/h.
Irene und Franco
schafften es vom untersten Startplatz hoch zu kommen
und Paul und Charly hatten wieder den besten Flug seit
langer Zeit. Die Flugzeit von Erwin war 3 – 4 Stunden
und am Schluss war jeder zufrieden.
Heute siehts
ähnlich aus und wir freuen uns aus die neuen Ziele…
Tag
9 Es ist noch mitten im Winter, 20. Februar
und sie fliegen bereits Strecke!!! Es ist 21.°°Uhr
und wir wissen, dass alle sicher gelandet sind, aber
wir wissen noch nicht genau wo und es ist dunkel.
Heute war wieder
ein grossartiger Tag! Wir starteten alle in Montellano,
einem Minihügel mitten im Flachland und stiegen
teilweise über 1700 Meter. Ja, es war ein Schauspiel
der besonderen Art zusammen mit ca. 50 Piloten zu fliegen.
Zuerst stundenlang am Hügel ohne einengend zu sein
und dann begaben sich viele auf Strecke. Heute weiss
ich noch nicht alles, aber Markus Gafner und Aldo Rebsamen
flogen sehr weit, Pipo folgte mit Ronald, Beat, Thomas
und mir.
Andere genossen
noch weiter die Szeneri am Startplatz und landeten einige
Male top. Die genauen Resultate flogen.
Jetzt sitze
ich beim Nachtessen und werde laufend mit Neuigkeiten
überschwemmt. Jeder weiss eine neue Geschichte
und vor allem ist jeder einfach nur wieder begeistert…

Als Nachtrag
zu diesem Tag muss noch zugefügt werden. dass die
neue Gruppe bereits an diesem Tag um die Wetter flogen
und stundenlang über Teba die grandiose Landschaft
genossen! Erst nach Sonnenuntergang landeten die letzten!
Ja, der Start ist geglückt und wir freuen uns auf
die nächsten Tage wo der Wetterbericht von schönem
Wetter ausgeht. Wir bleiben am Ball...
Tag
8 Heute gibt es den Wechsel und nach
einer wunderbaren Woche mit vielen Flügen und einer
tollen Gruppe gibt es den Wechsel nach Algodonales.
Gefehlt haben mir diese Woche der Xavi, der Rüedel
und Kurt Uhler, mit denen ich diese Region erforscht
habe.

Tag
7 Wieder schönstes Wetter und vor
allem warm! Trotz dem vielen Neuschnee war es überraschend
warm! Wir peilten Orgjva an und nach langem warten machten
wir ausnahmsweise einen ruhigen Gleitflug ohne viel
Thermik. Wir setzten rüber zum Loma del Gato und
erlebten einen wunderbaren Flug zum Meer. Ein Landebier
und das Essen schlossen den Tag ab!

Tag
6 Enrgegen dem Wetterbericht zeigt
sich der Tag mit dicken Wolken und etwas viel Wind.
Schnee fiel sogar bis zur zweiten Gebirgsreihe.
Wir starten
den Tag etwas langsamer, fahren zuerst nach Carchuna
am Meer, sehen den hoffnunglosen Wind, aber auch die
schönen Cumuli in den Bergen und fahren nach Otivar.
Als erster
zeigt Mario wos geht und dann Aldo wies geht und mit
Manfred im Schlepp steigen sie wieder auf grosse Höhen!
Sobald dann
aber der Wind Wolken vor die Sonne schiebt, wird die
Thermik geblockt und alle landen in der Kurve. Ein Landebier
mit Sonnenuntergang am Strand von La Herradura und dann
ein feines Abendessen lassen den Tag ausklingen...

Tag
5 Heute fahren wir wieder in neue
Gebiete. Castala ist das Ziel und das Wetter ladet mit
tiefblauem Himmel zu einem hervorragenden Tag ein. Wir
fahren sofort hoch und die thermische Entwicklung hat
schon früh eingesetzt. Wolken entstehen, wunderschöne
Kumulus und breiten sich auch bald aus. Sofort starten
ist die Devise und schnell sind alle in der Luft und
geniessen wieder eine schöne Landschaft aus der
Luft. Die meisten finden beste Thermik und heute zeigte
Aldo allen was aus dem Tag zu machen ist.
Später
fuhren wir Richtung Meer und soarten bei Guainos über
dem Meer bei absolut ruhigen Bedingungen. Der Tag ging
mit einem feinen Essen in dieser Ortschaft zu Ende –
wieder ein schöner Thermiktag…

Tag 4
Ein neuer Tag, ein neues Glück! Der Wetterbericht
verspricht wieder gute Thermik und so stehen wir wieder
genau zur richtigen Zeit am Startplatz und machen uns
auch sofort parat. Der Wind steht gut an, die Wolken
sind genau richtig verteilt und die Formen stimmen.
Mario startet als erster und bald sind alle in der Luft.
Ein toller Tag soll es werden und die Piloten fliegen
bis hoch zu den Wolken und rauf und runter und jeder
erlebt wieder einen grossartigen Thermikflug bei schönster
Kulisse und jeder ist begeistert. Auch die Landung in
der Kurve stellt keinen vor grössere Herausforderungen.
Am Abend geht
es wieder an die Küste wo Markus, Hiro und Manfred
vor den Hotels soaren. Nach einem hervorragenden Abendessen
sind wir bereits auf den neuen Tag gespannt…
Bilder sind
im Fotoalbum veröffentlicht.

Tag
3 Die polare Kaltluftmasse dringt teilweise
bis nach Südspanien durch. So erzeugt heute der
etwas auffrischende Wind für eine Nordstaulage
die sich wie Föhn in den Alpen mit den Lenticularis
zeigt. In den hohen Bergen gibt es Wind von 100 km/h.
Wir fahren nach Granada und fliegen auf dem Nachhauseweg
noch kurz an der Küste.

Tag
2 Nun haben wir auch die Thermik
gefunden - und es gab für jeden soviel sie wollten!
Die Einen bekamen 8 m/s die andern nur 5 m/s, alle flogen
so lange sie wollten, alle erreichten so 2200 müM
und das Fluggebiet wählten wir an den Südhängen
der Sierre Nevada oberhalb Orgjva bei strahlendem Sonnenschein...
Der Startplatz
lockte alle zum Fliegen und alle hatten grossen Spass,
so mitten im Winter die schönste Thermik auszukurbeln
und wunderbare Flüge zu erleben. Diese Reise hat
erst begonnen und das Wetter sieht bis zum Ende immer
gut aus und sogar die Temperaturen werden langsam frühlingsgerecht!
Wir freuen uns!! Estupendo!!

Tag
1 Wir haben das Wetter gefunden
und die ersten wunderbaren Flüge am Meer gemacht!
Sogar von den Temperaturen wurden wir positiv überrascht.
Heute fahren wir in die Sierra Nevada und suchen auch
noch die Thermik und dann machen wir vielleicht noch
ein Bad im Meer?!?

Tag 14

Heute
geht diese Griechenland-Flugreise dem Ende entgegen.
Das Fazit dieser Tage ist kurz: wir flogen praktisch
immer, wir flogen bei allerbesten Bedingungen, meist
bei wenig Wind und entsprechend schön ausgebildeter
Thermik. Die Windberichte waren dieses Jahr eher anspruchsvoll
zu interpretieren.
Die Flughöhen
waren immer extrem hoch, die Flüge entsprechend
weit und einzigartig, die Themperaturen mit oft 35°C
sehr hoch und das bei meist wolkenlosem Himmel, die
Piloten waren mit dem Erlebten sehr zufrieden und die
Gruppe passte einmal mehr, so dass wir eine unvergessliche
Zeit miteinander erleben durften.
Das Schönste
dabei ist, dass all diese Highlights ohne jeden Zwischenfall
statt fanden und alle zufrieden, glücklich und
mit einer Menge schönster Erlebnisse zurück
bei der Arbeit starten können.
Ich wünsche
mir, dass wir mit dieser Konstellation wieder mal eine
Reise erleben können.
Nun schliesse
ich die Tagesberichte ab, gehe nochmals im Meer schwimmen,
drehe wieder eine Runde vor dem Hotel und werde morgen
dann die Rückreise mit der Fähre und dem Auto
antreten - zufrieden und mit wunderbaren Erfahrungen.
Es war einfach nur schön!
(zum
Album)
Tag 13

...fliegen,
fliegen nichts als fliegen und immer fliegen - das war
Griechenland 2011. Ein Superjahr!
Nach dem Frühstück stand bereits fliegen vor
dem Hotel auf dem Programm. Ein paar Starts, ein paar
Landungen und dann das Breafing und weiter mit dem Fliegen
vor dem Turm - einfach schön und bald selbstverständlich.
Dann gings
ab nach Skiadas. Bei besten Bedingungen stiegen die
Leute hoch und immer höher bis sie dem Blick entschwanden.
Benedikt (Flugschüler mit Lernschwäche) stieg
sogar auf 2750 müM über die Inversion. Auch
die andern fliegen hoch und alle drei Flugschüler
landeten zusammen mit Conny am weitesten. Eine super
Leistung, die allerdings ein gutes Coaching voraussetzte.
Pipo flog beim Antennenberg noch immer auf 2300 m und
wollte weiter zum Gefängnis.
Zum Schluss
waren alle glücklich und zufrieden und morgen werden
wir voraussichtlich nicht mehr fliegen.
(zum
Album)
Tag 12

Und
sie flogen fast den ganzen Tag!
Santameri war heute wieder ein Hit. Einige flogen gegen
4 Stunden, stiegen teilweise mit 7 m/s auf Höhen
von 2200 Meter! Ein Tag wie im Bilderbuch und gegen
Abend wurde es sogar ruhig und alle genossen einen grandiosen
Flug. Fast wie Segelflieger kurvten sie im Himmel rum
und nur dank der Hilfe von Chris fanden die Flugschüler
überhaupt den Landeplatz.
(zum
Album)
Tag 11

Wenn
sie aus den Augen entschwinden... Heuten stand
fliegen in Skiadas wieder auf dem Programm. All unsere
guten Erfahrungen schürten Hoffnung auf noch mehr.
Frank und Jürg starteten beizeiten und bald entschwanden
sie unseren Augen. Alle andern erlebten einen tollen
Flug und unsere Flugschüler zeigten den Piloten
was überhaupt erst möglich ist... Bravo Christa,
bravo Rolf und auch Benedikt zeigte heute seine Möglichkeiten!
(zum
Album)
Tag 10

Mehr
Land und weinger Leute stand heute auf dem Programm
und einmal mehr überraschte uns der Wind, der teilweise
schwer einzuschätzen ist. Das Foto zeigt die allerschönste
Seite. Einige flogen wieder eine ganze Zeit am Hotel.
(zum
Album)
Tag 9

Und weiter
geht's. Die Wolken haben sich verzogen und der Sonne
Platz gemacht, die Temperaturen sind nicht mehr so heiss,
der Temperaturgradient etwas grösser, somit die
Thermik konstant. Fliegen
über Patras, dem Panaheiko und dem Oblos. Auf
dem Panaheiko finden wir Thermik wie noch nie. Der Beste
landet wieder oben und es gelingen wunderbare Thermikflüge.
Dann noch ein Flug vom Oblos und den Tag abschliessen
mit einem Bad und dem Essen…
Tag 8

Genau dem
Wetterbericht entsprechend kam das Schlechtwetter. Starkregen
war angesagt und wir nutzten den Tag zum entspannen
und die einen reisten ab, andere kamen angeflogen, eine
Gruppe besichtigte das archeologische Museum in Patras...
Das Fazit
der ersten Woche war sicher äusserst positiv und
geflogen wurde an vielen Spots bei besten Bedingungen
- eigentlich passte alles.
(zum
Album)
Tag 7

Wieder ein Prachtstag.
Wir fahren zum Berg Varassova, auf
der Gegenseite, dem Festland von Griechenland. Bei Rio
setzen wir mit der Fähre rüber und können
so die imposante Brücke besser bestaunen. Der Wind
steht bereits gut an und wir können sofort auch
die Tücher ausbreiten und uns in die Luft schwingen.
Das Steigen ist programmiert und alle werden auf über
1000 Meter hochgehievt! Einzig unser beiden Verhaltensauffälligen,
Benedikt und Marcel saufen kläglich ab! Erst im
2. Anlauf schaffen sie den Einstieg „nur mit viel Hilfe“.
Die besten
landen am Startplatz wieder top, die andern fliegen
so lange sie möchten, alle haben grossen Spass,
landen und springen bei Krioneri wieder ins warme Meer.
Ein Tag…
(zum
Album)
Tag 6

Zum
Frühturnen ein Flug beim Hotel,
dann der Entscheid für das Fluggebiet Kalenzi,
dann auf der Fahrt dorthin wird Umentschieden und rauf
auf Skiadas. Mit diesem Entscheid werden wir mit einem
Streckenflug entschädigt! 1000 Meter rauf in sportlicher
Thermik.
Kurz nach
dem Landebier wieder ein neuer Entscheid und zum Fliegen
nach Santomeri! Wir erleben einen Genussflug der Superlative,
steigen in völlig ruhiger Luft über 1000 Meter
hoch und alle werden diesen Flug wohl nie vergessen!
Toll - ein Tag wie im Bilderbuch, nur etwas lebhafter...
(zum
Album)

Selbst
der Wind kann die Stimmung nicht verderben!
Heute ist Wind mittlerer Stärke angesagt und tatsächlich
bricht der Ostwind mit voller Wucht durch. Wenige fliegen
in Kalenzi, teilweise hoch, teilweise eher tief, aber
alle etwas unruhig. Baden ist angesagt und auf morgen
soll der Spuk wieder vorbei sein.
Eventuell
breiten wir die Schirme noch am Hotel aus - das wäre
ein Geschenk!
(zum
Album)
Tag 4

Hotelsoaring bis zum Eindunkeln...
Wir entscheiden
uns für den Badeflug vom Kloster "Metaxa"
und fahren der Küstenstrasse Richtung Athen bis
Trapeza, fahren auf einer eindrücklichen Serpentinenstrasse
hoch zum Startplatz wo uns ein grandioses Panorama erwartet.
Alle Frühstarter werden wie meistens mit einem
entsprechenden Flug belohnt. Bald wird der Wind stärker
und wir nehmen ein Bad im etwas frischeren Meer dort.
Nach der Rückkehr
zum Hotel erwartet uns Hotelsoaring bis nach Sonnenuntergang
und erst nach dem Eindunkeln lande ich zusammen mit
Pascal und Conny wieder direkt vor der Unterkunft. Chris,
Marcel, Erich und Andi landen am „offiziellen“ Landeplatz.
Zusammenräumen zum Hotel gehen und schon erwartet
uns das Dinner wieder neben dem Startplatz.
(zum
Album)
Tag 3

Sie
alle kommen in den Himmel…
Am Morgen
stand ein schwieriger Entscheid an. Wohin gehen wir
zum Fliegen? Es boten sich diverse Berge an, aber für
die nächsten Tage sollte Santameri nicht mehr „funktionieren“.
So trugen alle diesen schwierigen Entscheid…
...niemand aber sollte ihn
bereuen!
Nach kurzer Anfahrt
in dieser schönen Landschaft, einigen Landebreefings
wartete ich noch mit einer Überraschung auf. Wir
besuchten eine völlig unbekannte Höhle ganz
in der Nähe, stiegen ein – ein Ausflug der sich
lohnte!
Nach der Besichtigung
ging es zum Startplatz, Schirme ausbreiten und hochsteigen…
in ganz ruhiger Luft stiegen alle ganz hoch über
alle Gipfel und beflogen das ganze Tal. Rauf und runter,
rüber und zurück – erst bei der Himmelspforte
war dann Schluss und Petrus schickte uns wieder zurück…
...und nach
Stunden Flug bei schönstem Panorama und wolkenlosem
Himmel gings wie gewohnt zum Landebier, zum Bad im Meer,
zum ausgiebigen Nachtessen, halt einfach so wie Ferien…
(zum
Album)
Tag 2

Auf
und davon…
Auch heute
herrscht Sonne satt. Nach dem Briefing um 10.°°Uhr,
einem Schwumm im Meer geht es durch die wunderbare Landschaft
zu unserem Flugberg, nach Skiadas. Beste Bedingungen
herrschen vor und nach kurzer Zeit begeben sich die
ersten in die Luft. Egal wo sie fliegen, ob am Berg
oder über dem Flachland, Aufwinde finden sie überall
und bald entschwinden sie aus den Augen und sogar der
Funkdistanz. Andi und Pascal drehen auf fast 3000 Meter
hoch, fast 2000 Meter über den Startplatz und alle
sind teilweise nur als Punkte erkennbar. Alle schaffen
die grosse Distanz zum ersten Landeplatz und Pascal
und Andi fliegen sogar bis zur Industrie. Sagenhaft,
einzigartig und allen stand ein riesengrosser Smile
im Gesicht.
Dann wieder
ein Bad im Meer und ab zu einem reichhaltigen Abendessen…
…was gibt es Schöneres?
(zum
Album)
Tag 1
Greece wir kommen!

Griechenland
vom 13. - 27. September 2011. Heute startet
die neue Flugreise hier in Griechenland. Wir werden
mit hochsommerlichen Temperaturen empfangen. Nach einer
ruhigen Schiffsreise mit 3-stündiger Verspätung
fuhren wir zum Oblos und stiegen in sanfte Thermik ein.
Wir besuchten unseren Freund Jan und checken im Hotel
ein. Zur selben Zeit erschienen auch die Piloten vom
Flug. Pascal gelang bereits ein Flug am Hotel - bis
zur Dämmerung. Ein gelungener Start.
Spanien
Algodonales 2011
Letzter
Reisebericht: Heute geht diese Flugreise von
Algodonales zu Ende. Mit zusätzlicher Erfahrung,
grandiosen Erlebnissen, vielen unvergesslichen Flügen,
schönen gesellschaftlichen Stunden, mit einmaligen
Begegnungen mit den Geiern und vielen neuen Eindrücken
und einem braunen Kopf kehren wir zurück in den
Winter – alle gesund, glücklich und zufrieden!
– und freuen uns auf das nächste Abenteuer…

5.
Bericht "Im Westen nichts Neues",
so war es auch heute wieder, Flugstunden zuhauf, Thermikfliegen
mit den Geiern, Themperaturen wie bei uns im Sommer
und immer mit guten Freunden fliegen. Dank dem Einsatz
von der ganzen Gruppe erschlossen wir einen neuen Startplatz,
starteten höher als alle andern und fanden den
Thermikeinstieg leicht. Dieser Entscheid war so wichtig
und alle der Gruppe profitierten davon. Zwei der Gruppe
landeten top und beim Landebier wurde noch so einiges
über die Woche gefachsimpelt und über die
Neue in der Schweiz gelästert... Bilder

4.
Bericht Wieder ein Tag, ein Flugtag mit vielen
Flugstunden in schönstem himmelblau. Der Wind bereitete
einigen etwas Ladehemmungen aber dann beflogen wir die
Sierra Lijar vom Oststart. T'shirt-Wetter. Alle waren
wieder zufrieden und freuten sich wieder auf die spanische
Küche - ue hambre! Bilder

3.
Bericht Algodonles zeigt sich nach wie vor
von der Sonnenseite. Das idyllische Dorf ist vor allem
bekannt wegenden vielen Geiern. Die Geier fliegen mit
den Schirmen um die Wette und man bekommt diese Vögel
so richtig gern. Die letzten Tage waren kaum zu topen
und trotzdem gab uns Gerhard, unser Guid, den Auftrag
auf Strecke zu gehen und nach Ronda zu fliegen.
Wegen der
fehlenden Wolken war es nicht einfach Zeichen der Thermik
zu finden - aber dann kamen eben wieder diese Geier,
zeigten uns den Weg und begleiteten uns mit auf der
Strecke - es war wieder einfach grossartig; über
el Gastor, den "Twin Piks, Montecorto weiter nach
Ronda de la Vieja und weiter! Ein ganz spezieller Tag,
tolles Panorama und einigen gelangen ganz schöne
Strecken. Ja, wir sind nach wie vor begeistert...
Wir alle sind
gespannt was der heutige Tag wieder zu bieten hat. Bilder

2.
Bericht Südspanien zeigt sich von seiner
allerbesten Seite. Fliegen so lange man will, Sonne
soviel man verträgt und Wind soviel man handeln
kann und immer wieder Toplanden. Es gab Flugstunden
ohne Ende mit allerschönstem Panorama. Wir freuen
uns bereits auf den heutigen Tag. Einfach eine schöne
Zeit! Weitere Bilder sind veröffentlicht: Bilder

1.
Bericht aus dem Spanischen Frühling. Wir
genissen hier Sonne pur, angenehmeTagestemperaturen,
tolle Leute und feines Essen und auch das Fliegen kommt
nicht zu kurz. Die Bilder sprechen für sich und
gestern gab es einige Flugstunden mit wunderbarer Szeneri.
Bilder

Warum das
Jahr 2010 für uns so schwierig war!
Der
Jahresrückblick zeigt, dass das Wetter es mit der
Schweiz nicht wirklich gut gemeint hat. In den vergangenen
22 Jahren war es nur 1996 noch etwas kälter.
Und
trotzdem messen die Meteorologen einen kleinen Wärmeüberschuss
von 0,2 Grad.
Die ersten Wochen des Jahres 2010 brachten im Flachland
etwas Schnee und vor allem lang anhaltende Kälte.
Der Januar war der kälteste seit 23 Jahren. Der
Februar wurde noch kälter und auf dem Jungfraujoch
und dem Grossen St. Bernhard konnte gemäss MeteoSchweiz
der kälteste Winter seit 40 Jahren verzeichnet
werden.
In der ersten Märzhälfte noch hatte der Winter
die Schweiz voll im Griff. In Erinnerung bleiben die
Bilder von eisgepanzerten Schiffen am Genfersee. Kurz
darauf bescherte der Föhn am 25. März dem
östlichen Mittelland fast sommerhafte 23 Grad -
ein Ausreisser.
Nahtlos bereitete ein stürmischer Kaltluftvorstoss
dem zögerlichen Frühling ein Ende: Es schneite
bis unter 900 Meter und im Tessin gab es bis zu 90 Zentimeter
Neuschnee. Bis Mitte April blieb es kühl und feucht.
Erster
Sommertag im April
Endlich
wurde es dann frühlingshaft. Ab Mitte April stiegen
die Thermometer häufig auf über 20 Grad. Der
sonst so wechselhafte Monat brachte der Schweiz bereits
den ersten Sommertag über 25 Grad.
Der Mai übernahm dafür die Rolle des Aprils:
Er war überwiegend regnerisch, kühl und extrem
sonnenarm. Einem Wonnemonat entsprach er nicht. Nur
der Mai 1939 und derjenige 1948 waren gemäss MeteoSchweiz
noch trüber.
Der Juni folgte sogleich und ward auch nicht viel besser
- ausser am 9. und 10. Juni, als der Föhn derart
heftig blies, dass im Flachland Temperaturen bis über
30 Grad gemessen wurden.
Doch dann kam er, der langersehnte Sommer - und das
mit voller Wucht und fast täglichen Hitzetagen
mit über 30 Grad zwischen dem 8. und dem 21. Juli.
Das Tessin verzeichnete den sechstwärmsten Sommer
seit Messbeginn 1864.
Die Hitze führte vor allem von der Westschweiz
über das Seeland bis in die Region Basel zu einer
grossen Trockenheit. Gewitter gingen meist über
der Ostschweiz nieder.
Ende
Sommer
Einen
Monat lang dauerte der Sommer. Im letzten Augustdrittel
bäumte er sich nochmals auf und brachte Tropennächte.
Ende Juli, Anfang August schneite es bis unter 2100
Meter - Ende August bis 1400 Meter.
Der Herbst begann mild und endete winterlich. Einige
Ausreisser bleiben in Erinnerung wie das sensationelle
Herbstwetter in der ersten Oktoberhälfte oder der
bilderbuchhafte Martinisommer, der Mitte November den
Föhntälern 21 Grad bescherte.
Danach kam pünktlich der Winter. Er hüllte
die Schweiz in eine Schneedecke. In Genf lag Anfang
Dezember eine Rekordschneedecke von 31 Zentimetern.
Kein
Ende des Klimawandels
SF
Meteo warnt davor, aufgrund der kalten Winter von einem
Ende der globalen Erwärmung zu sprechen. Weltweit
werde 2010 als eines der wärmsten Jahre in die
Geschichte eingehen und auf der Nordhalbkugel könne
2010 sogar zum wärmsten Jahr der neueren Geschichte
werden.
Der Wetterdienst ruft dabei die Hitzewelle in Russland
in Erinnerung oder der inexistente Winter in weiten
Teilen der USA. "Eine Kombination von Wetterphänomenen
in der Schweiz, die zu einer temporären Abkühlung
führen, darf keinesfalls zum Schluss führen,
dass wir nun in einer Phase der globalen Abkühlung
seien."
Der
Bericht wurde von der MeteoSchweiz übernommen.
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