Fliegen
- die grosse Leidenschaft!
Liebe
Flugfreunde -innen
Was gibt
es schöneres als nach einem so grandiosen
Jahr Inne zu halten und zurück zu blicken
und die vielen schönen Momente im geistigen
Auge nochmals zu durchleuchten?
Wir
erlebten eine Menge wunderschöner Augenblicke
in der Luft ebenso wie auch am Boden. Ja, das
Jahr 2011 war sicher besonders! Schon über
den ganzen Winter wurde so oft geflogen wie
nie zuvor und dann dauerte die Saison bis tief
in den Herbst, bis zum Winterbeginn! Einzig
der Sommer, ja dieser Sommer verdient schon
gar nicht diesen Namen! Der Juni und der ganze
Juli waren nicht nur durchzogen, nein beide
Monate waren richtig beschi….
Trotzdem
dieses Jahr war weit überdurchschnittlich
und zu grossen Flügen startete man bereits
im Winter, weil fast kein Schnee lag. Schulen
konnten wir immer und die Schüler starteten
bereits im Februar zu ihren ersten Thermikflügen
und das gibt es eher selten. Wegen dem Schneemangel
begannen bereits früh viele Schüler
mit der Ausbildung und so wurde die Saison auch
entsprechend lang. Einige Flugschüler starteten
im Alpstein zu megalangen Flügen und 4
Stunden Flugzeit war dann nicht so selten und
Mike flog sogar über 5 Stunden! Ja, das
motiviert nicht nur die Schüler, das motiviert
auch die Lehrer wenn sie dann in die zufriedenen
Gesichter der Schüler blicken – das der
Lohn und auch immer eine grosse Motivation!
Immer
wieder folgten schöne Zeiten und besonders
bei den Flugreisen gab es Höhepunkte und
Glücksgefühle die teilweise über
die ganze Reise hinweg andauerten! Besser kann
es oft gar nicht gehen und wenn man nach so
einem ausgereizten Flugtag glücklich beim
„Landebier“ sitzt, braucht es noch ein feines
Essen in angenehmer Gesellschaft und der Tag
ist perfekt! Ja, so war es oft und matchentscheidend
für so einen Tag sind im Wesentlichen das
Wetter und die exakte Wahl des Ausgangpunktes,
Startplatzes.
Damit
diese zwei Punkte möglichst homogen zusammen
passen, dafür setzen wir uns ein mit dem
ganzen Wissen, unser Praxis, dem Weitblick und
unserer jahrelangen Erfahrung die den Kunden
zu Gute kommt.
Reiserückblick
Algodonales
Südspanien, nahe Ronda, übertrumpfte
all unsere Vorstellungen! Hier trafen wir ganz
besondere Verhältnisse an: Die Aufwinde
waren extrem zuverlässig und so ruhig wie
ich es nie zuvor erlebte. Die Tage starteten
teilweise mit dem Frühstück im Strassencafe,
so waren die Temperaturen die ganze Zeit. Das
war dann auch der Grund wieso ich für's
2012 zwei Wochen in Südspanien plane!
Italien
im Frühjahr passte wie jedes Jahr und so
kamen dort wieder einige Flugstunden zusammen
und die Thermik war teilweise richtig gut entwickelt.
Diese Reise ist immer sehr beliebt und einige
Piloten starten hier ihre Saison.
Allgäu
ist die Reise direkt in der Nachbarschaft und
da fliegt es meist richtig gut um diese Jahreszeit
und so wurden auch dieses Jahr viele mit ihren
Flügen verwöhnt.
Frühlingthermik
und auch das Berner-Oberland waren
fliegerisch eher durchzogen und beide Reisen
wurden verkürzt abgehalten. Auch das gibt
es und auch mal weniger gute Flüge gehören
zu solchen Reisen. Es kann nicht jedes Jahr
besser, höher, weiter und verrückter
fliegen, es gibt da auch das Restrisiko und
das macht jede Reise dann auch ganz speziell
und einzigartig und bis zuletzt spannend.
SIKU's
konnten dann trotz dem katastrophalen Sommerwetter
zwei von drei abgehalten werden. Jedes Jahr
erleben da viele Teilnehmer ihre ganz persönlichen
Grenzen und lernen das Verhalten der Schirme
verstehen, lernen über seine Charakteristiken,
aber auch wie viel so ein Gleitschirm überhaupt
verträgt und so mache ich jedes Jahr den
selben Aufruf an die Piloten und Flugschülern
alle zwei, drei Jahre einen solchen Kurs unbedingt
zu besuchen – er erweitert jedem den Horizont!
Schon
folgten die Flugreisen in die Alpen, die
Streckenflugwoche mit Stefan und die
Thermikflugwoche mit Regula
und diese beiden Reisen stellten uns vor grosse
Probleme, waren doch die Wetterprognosen für
ganz Europa vernichtend. Fast stündlich
checkten wir das Wetter, beanspruchten den persönlichen
Wetterdienst und dann kurz vor der Entscheidung
sahen wir ein Wolkenfenster in Slovenien! Ja,
das war dann unser Ziel und ganz spontan besuchten
wir eine für uns neue Region und es lohnte
sich – wir konnten fliegen und wir flogen teilweise
sogar richtig gut! Wir lernten eine landschaftlich
reizvolle Ecke kennen und sind uns sicher, dass
wir bestimmt wieder einmal in dieser Region
fliegen.
Das
Tessin Ende August stand wieder
an und für diese Reise gibt es fast keine
Worte. Alle Flüge waren von einer Sorte
wie wir sie noch nie erlebten und die Leute
fielen fast in einen Flugrausch! Höher,
weiter, länger und verrückter, das
trafen wir hier an. Unsere beliebte Unterkunft
kommt immer auch bei den Fliegern sehr gut an
und so passte alles!!! Die Frage war für
mich nur: Wieso fahren wir überhaupt nach
Griechenland, wenn man sogar hier solche Flüge
machen kann? Die Frage beantwortete sich dann
bereits Tage danach als die Thermik in unseren
Breiten schnell schlapp machte und so freute
ich mich wieder riesig auf die Griechenlandreise!
Griechenland
Hier erlebten wir dann den verlorengegangenen
Sommer mit voller Wucht! Mit 35°
C Luft-, 27° C Meertemperatur bei
wolkenlosem Himmel wurden wir täglich beglückt.
Und dann gab es auch noch Flüge und die
waren allesamt so ähnlich wie im Tessin
– einfach gigantisch, toll, grossartig, wuchtig,
unbeschreiblich…
Wir kamen
Ikarus, resp. der Sonne immer sehr nahe und
"nur einmal schmolz die Oberseite eines
Flügels, aber dafür hat man ja heute
auch zwei Seiten!"
Griechenland
ist gesetzt! Egal wie schwierig es ist irgendwelche
Flüge zu erhalten wir reisen wieder in
diese wunderbare Ecke von Südeuropa. Es
gibt auch hier mal Wetter wo es nicht fliegt,
aber die Wahrscheinlichkeit, dass geflogen werden
kann und dass es dann auch richtig gut geht,
passt hier wie kaum an einem andern Ort.
Die
Reise in die Dolomiten stellte
uns wettertechnisch wieder auf die Probe, aber
die Region um Bassano richtete alles und Regula
mit ihrer Gruppe genoss in dieser Gegend eine
sehr gute Zeit im Oktober. Das war dann auch
die letzte Reise in unseren Breiten.
Die
Krönung, respektive die letzte
aller Reisen ist wie seit über 10 Jahren
die Reise nach Südafrika,
genauer nach Kapstadt. Täglich
gab es Höhepunkte, es gab Flüge wie
und wo wir sie noch nie hatten, es gab auch
Höhepunkte fernab vom Fliegen und wie jedes
Jahr gab unser Guid wieder sein bestes und das
ist wie immer extrem gut! Barry macht einen
super Job! Gratulation!
Gratulationen
Besonders
hervor heben möchten ich unseren Byplace-Piloten
und Freund Mark Bugmann der mit besonderen Höchstleistungen
brillierte. Im CCC flog er in seiner Klasse
(ü50) vorne mit, war sogar bester CCC-Pilot
von seinem Gleitschirm Club Zürioberland
und seine CCC-Leistung im Doppelsitzer war ebenfalls
brilliat.
Markus
Gafner fiel auf durch seine eigene Routenwahl
im Wallis so wie auch in Schaffhausen und Marco
Vergari schaffte die Prüfung zum Doppelsitzer-piloten!
Überblick
Wie
du siehst erleben wir auch hier im Alpstein
immer wieder grossartige Flüge in allerschönster
Kulisse. Jedem gelingt hier der Einstieg in
die Thermik ganz einfach und sicher und jedem
gelingt hier der Einstieg in ein neues Element,
dem Fliegen in seiner ursprünglichsten,
einfachsten und reinsten Form, dem Fliegen mit
nur etwas Segel und ein paar Leinen und diese
ermöglichen uns zu gewaltigen Emotionen
und zu ganz tollen Stunden. Aber dabei ist nicht
das Material das Wichtigste, nein, im Vordergrund
steht wie immer der Mensch. Ohne all die vielen
wunderbaren Menschen würde das Fliegen
bei weiten nicht derart schön! Danke, danke
dir für dein Vertrauen das du uns jeden
Tag schenkst!
Einblick
Mit
Freude können wir auch verkünden,
dass wir dieses Jahr keine
nennenswerten Unfälle
gehabt haben, wir können dir verraten,
dass unsere Flugschule gut gelaufen ist, dass
all die Reisen immer besonders gut besucht wurden
und entsprechend beliebt sind. Wir können
dir auch verraten, dass wir unsere über
10-jährigen Preise bei den Flugreisen weiterhin
belassen und zwar genau wegen der guten Auslastung
und dem tiefen Euro.
Dass
alles immer so reibungslos läuft, dafür
setzen wir uns jeden Tag mit voller Kraft ein.
Da gilt auch ein ganz besonderer Dank an unser
Personal die mit grossem persönlichem Engagement
sich jeden Tag voll einsetzen - Überzeit
inklusive! Nur dank diesem grossartigen Einsatz
von Stefan und Regula und all den vielen Helfern,
den Byplace-Piloten wie auch dem Support von
Marco ist es überhaupt erst möglich
dass alles so rund läuft und dass auch
die Sicherheit auf diesem Level gehalten werden
kann – dafür setzen wir uns ein und dafür
geben wir alles!
(Warum Fluglehrer gesucht sind...)
Ein
grosser Dank gilt aber auch all unseren Kunden,
die es erst möglich machen, dass wir uns
überhaupt einsetzen können. Ein Dank
gilt euch allen, dass ihr unsere Entscheide
mitgetragen habt. Ein Dank gilt jedem der sich
für unseren Sport einsetzt, eben auch den
Herstellern, welche jedes Jahr mit neuen noch
besseren Produkten aufwarten und uns noch angenehmer
und sicherer in noch höhere Sphären
bringen.
Die
Tatsache, dass die Flugreisen 2012 schon jetzt
sehr gut gebucht sind ist für mich das
grösste Dankeschön und zeigt, dass
ihr unser Angebot schätzt…
Ausblick
Nun
freue ich mich zuerst auf den Winter
und da plane ich ein paar Skitouren und dann
geht es wieder ab in den Süden nach Spanien
für 2 Wochen…
Ich
freue mich wieder auf viele schöne Begegnungen,
schöne Stunden in der Luft und auch gute
Zeiten nach dem Fliegen und ich freue mich auf
einen schönen Thermikflug über dem
Alpstein, ein paar sanfte Kurven über den
Bergspitzen ebenso wie auf starke Konditionen
wo ich mich etwas anstrengen muss und ich freue
mich auf ein paar nette Passagiere. Ganz besonders
freue ich mich jedes Jahr auf ein paar gelungene
Reisen und immer wieder schöne Momente.
Euer
Paul Fritschi
Weitblick!
Nun
können wir dir noch ein besonders nützliches
Geschenk präsentieren. Mit eisernem Willen
haben wir seit 2 Jahren versucht eine Zusage
zu bekommen um den neuen Nordstartplatz nochmals
deutlich zu verbessern. Sobald wir alle Bewilligungen
erhielten, machten wir uns sogleich an die Arbeit
damit noch alles vor dem grossen Schnee erledigt
werden konnte. In nur einem Tag knickten Hans
von der Bahn, Stefan und ich über hundert
Bäume und Stickel und entsorgten diese
auch sofort.
In einer
gross angelegten Aktion planierten wir, die
Flugschule Ostschweiz, zusammen mit über
40 Helfern und Fliegern an mehr als zwei Tagen
diesen Platz mit grösster Anstrengung und
ebneten den nebenliegenden Startplatz ebenfalls
aus. Eine gelungene Sache wurde es und alle
waren mit dem Resultat sehr zufrieden. Der neue
Platz soll der Sicherheit zu Gute kommen.
Ich
bin stolz auf jeden einzelnen Helfer
und danke jedem ganz herzlich.
So kann
ich dir auch sagen, ohne den freiwilligen Einsatz
von Helfern wäre der Flugsport in der Ostschweiz
bei weitem nicht so populär, ohne gute
Startmöglichkeiten wäre unser Sport
auch deutlich gefährlicher und so kann
ich auch klarstellen, dass die meisten Startplätze
durch unsere Initiative entstanden:
Ich war beteiligt am Südstartplatz Ebenalp,
dem Klippenstart für Drachen.
Ich war beteiligt
am ersten Nordstartplatz für Delta auf
der Ebenalp.
Wir haben den Startplatz am Äscher für
die ersten Gleitschirme errichtet.
Haben in zwei unterschiedlichen Etappen den
Nordstartplatz auf der Ebenalp hergerichtet.
Zur gleichen
Zeit wurde der Ost- und Südstartplatz
für Gleitschirme auf der Ebenalp unterhalb
des Restaurants lanciert.
Wir haben den Kronberg als Flugberg entdeckt
und den Nordstartplatz geöffnet.
Hatten die Idee den Aushub vom neuen Kronbergrestaurant
unter dem Nordstartplatz zu verscharren und
die Startsituation um Meilensteine zu verbessern!
Das war so ziemlich die Initiale für
den Kronberg als Flugberg.
Wir waren die Initianten für die Verbesserung
des Weststartplatzes am Kronberg wo über
70 Bäume einer sicheren Startbahn geopfert
wurden.
Wir hatten die Idee vom neuen Nordstartplatz
auf dem Kronberg, welcher realisiert wurde
und der ganze Berg an Attraktivität
nochmals deutlich dazu gewann.
Und nun haben wir die Erweiterung für
noch mehr Sicherheit durchgezogen und diesen
Platz ausgeebnet und nochmals deutlich erweitert.
Wir hätten noch weitere Projekte und
Arbeit gäbe es mehr als genug…
Grosse
Abwesende waren wie immer die andern Flugschulen(!)
wobei die eine in all den Jahren sehr wenig
für die Startplatzsituation im Alpstein
beitrug und der andere, der Mogler, überhaupt
nie was macht! Seit Jahren mogelt er sich so
durch die Szene und das Allerschlimmste ist,
dass er genau die Startplätze blockiert
welche wir mit grossem Aufwand erschufen. Ja,
statt dass er seine Leute vor dem Start ausserhalb
des Startplatzes einweist, gibt er jedem eine
grosse Ansprache noch unmittelbar vor dem Start
und so werden alle andern Flieger schikanös
ausgebremst!
Manchmal
frage ich mich auch für was wir all diesen
Aufwand machen? Ist es für die jahrelange
Kundentreue der Fluggemeinschaft Alpstein, ist
es schlussendlich für die lieben Mitbewerber?
Sicher am Wenigsten ist es für mich selber,
nein, wir betreiben diesen Aufwand einzig für
die Sicherheit unserer Kunden im Speziellen
und für die Flugsicherheit im Allgemeinen.
Über
den Winter möchten wir zwei Ziele
erreichen: Wir möchten alle Flugschüler
zur Prüfungsreife bringen, und wir möchten
ebenfalls so intensiv wie möglich unterrichten
und präsent sein! Dazu brauchen wir neue
Flugschüler. Motiviere deine Kollegen,
denn diese Jahreszeit eignet sich vorzüglich
für den Start in dieses Hobby.
...immer
der Sonne entgegen...
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